Aufgabenorientierte Teamentwicklung: Pflegequalität unter der Lupe – Teilhabeplanung trifft Expertenstandard, was nun?
Pflegequalität in der (stationären) Eingliederungshilfe sichern: Mit der Heimaufsicht eine Sprache sprechen.
Besondere Wohnformen sind keine Pflegeheime – und doch tragen sie Verantwortung für die Pflegequalität. Denn steigender Pflegebedarf, Expertenstandards und Heimaufsichtsprüfungen haben Pflegefachlichkeit längst zum festen Bestandteil der Eingliederungshilfe gemacht. Pflege schafft die Voraussetzung für Teilhabe und gehört daher in die pädagogische Gesamtkonzeption. Die Qualitätssicherung bei Menschen mit geistiger Behinderung erfordert eine systematische Erfassung möglicher Risiken und Bedarfe sowie deren Dokumentation. Heimaufsichtsbehörden prüfen zunehmend die Pflegequalität – orientiert an den Qualitätsprüfrichtlinien des MDK und den bislang vielfach noch nicht umgesetzten Anforderungen der Wohnteilhabegesetze der Bundesländer. Wer hier keine klaren Strukturen vorweisen kann, gerät zunehmend in Erklärungsnot.
ZIELE
· Aktuelle Prüfmaßstäbe und Standards kennen und reflektieren
· Praktische Fragen zur Verbindung von Teilhabeplanung und entbürokratisierter Pflege klären
· Trägerinterne, qualitätssichernde Vorgehensweisen entwickeln
Pflegefachlichkeit mit geringem Aufwand sichern:
o Einführung in frei zugängliche Dokumente und Schulungsunterlagen zur entbürokratisierten Pflegedokumentation (EinSTEP)
Personalkonzept entwickeln:
· Pflegefachkräfte gezielt einbinden
· Schnittstellen zwischen Pädagogik und Pflege klären
· Strukturen zur Qualitätssicherung aufbauen
Dokumentation entbürokratisieren:
· Integration der Pflegeplanung in die Teilhabeplanung mit pädagogischem Fokus
INTENSIVSEMINAR Kleingruppe max. 14 TeilnehmerInnen
Zeit: 9:00 bis 15:30 Mittagspause von 12:30 bis 13:30
Preis: 250,00 € INTENSIVSEMINAR Kleingruppe max. 6-12 TeilnehmerInnen
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