Publikationen

1. Fachbuch: Pflege von Menschen mit geistigen Behinderungen

Pflegebedarfsanalyse, Planung, Dokumentation

Das Buch verfolgt das Ziel, die Qualität zur Erbringung pflegerischer Leistungen in Einrichtungen der Behindertenhilfe sicherzustellen. Es gibt eine praktische Anleitung zur Ermittlung von Pflegebedarfen sowie zur Planung, Ausführung und Dokumentation von Gesundheits- und Krankenpflege. Ausgehend von dem von der Autorin entwickelten Instrument zur Pflegebedarfserhebung, dem Gesprächsleitfaden Pflegeerfassung, wird theoretisch und anhand von Fallbeispielen in wichtige Pflegethemen und in den Umgang mit Pflegediagnosen eingeführt.

Das Geleitwort hat Frau Dr. Heidrun Metzler, Forschungsstelle Lebenswelten behinderter Menschen der Universität Tübingen verfasst.

In den HEP-Informationen 3/12, dem Mitgliedsorgan des Bundesverbands der Heilerziehungspflege (www.hep-bundesverband.de), erschien eine Rezension von Dr. Ulf-Henning Janssen:

"Dieses Buch sollte jeder durchgearbeitet haben, der sich um die Betreuung von Menschen mit Behinderungen bemüht, denn vor Pflegebedürftigkeit ist nun einmal niemand gefeit."

Die gesamte Rezension finden sie hier.

Eine weitere Rezension finden Sie auf socialnet.de

Das Buch kann direkt beim Kohlhammer Verlag sowie unter der ISBN 978-3170214668 im Buchhandel bestellt werden.

 

2. Gesprächsleitfaden Pflegeerfassung 2015

Der Gesprächsleitfaden Pflegeerfassung 2015 führt anhand von Pflegediagnosen durch das H.M.B.-W-Verfahren von Frau Dr. Metzler, Universität Tübingen.

Ziel dieser Erfassung ist es, strukturiert pflegerische Problemlagen von Klienten/-innen der Eingliederungshilfe zu erkennen und als integralen Bestandteil der Hilfeplanung zu konkretisieren. Sie können den Gesprächsleitfaden 2015 als PDF-Dokument direkt auf meiner Homepage herunterladen: Gesprächsleitfaden

Die Fassung aus 2015 ist Bestandteil meines Buchs Pflege von Menschen mit geistigen Behinderungen.

 

3. Fachartikel

Grundpflege im Fokus der Qualitätssicherung

Stellenwert von Grundpflege und pflegerischer Qualitätssicherung in Einrichtungen der Eingliederungshilfe

Zusammenfassung
Der fachliche Diskurs zur Pflege in Einrichtungen der Eingliederungshilfe misst dem Bereich der körpernahen Pflege (Grundpflege) nur geringen Stellenwert bei. Dabei betreffen ca. 90 % aller pflegerischen Assistenzleistungen diesen Bereich. Bei der Planung und Ausführung von Grundpflege können pflegerisch ausgebildete Mitarbeitende Risiken im Vorfeld erkennen und durch gezielte Prävention abwenden. Damit wird ein wertvoller Beitrag zur Gesundheitsfürsorge der Klient(inn)en geleistet. Körpernahe Pflege wird jedoch in ihrer Komplexität regelmäßig unterschätzt.

Der Beitrag stellt das Tätigkeitsgebiet der Grundpflege und die Voraussetzungen zur Übernahme dieser Assistenzleitungen dar. Es wird aufgezeigt, wieso es notwendig ist, sich näher mit der Qualitätssicherung von grundpflegerischen Assistenzleistungen zu befassen. Wie pflegerische Qualitätssicherung über eine gesetzlich verankerte Basisqualifizierung umgesetzt werden kann, wird am Beispiel Österreichs dargestellt.

Abstract
Basic Care in the Focus of Quality Management. To the Importance of Basic Care and Nursing Quality Management in Services for People with Disabilities. The importance of basic care is hardly discussed in the context of support services for people with disabilities. Besides, 90 % of all care activities concern this area. Qualified staff can recognise and turn away risks by planning and implementing basic care as well as specific prevention. This means a significant contribution to the clients’ health care. Nevertheless, the complexity of basic care is regularly underestimated.
This article shows the different areas of care activities and the requirements to take over these activities. It will be discussed, why it is necessary to deal closer with the quality management of basic nursing care. By taking Austria as an example the possibilities of a legally consolidated basic level of qualification will be outlined.

Den gesamten Artikel finden sie hier.

Erschienen 3/2013 in der Zeitschrift Lebenshilfe, Herausgeber Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. (Lebenshilfe-Verlag), Marburg

 

Pflegebedarfs-Analyse und Standardentwicklung in der Eingliederungshilfe

Ein Schritt zur Sicherung der Pflegequalität im Rahmen teilhabeorientierter Förderpflege

Die Qualitätssicherung der Pflege von Menschen mit einer geistigen Behinderung erfordert die systematische Erfassung von Pflegebedarfen. Das von mir entwickelte Instrument Gesprächsleitfaden Pflegeerfassung ermöglicht es, diese pflegerischen Bedarfe sowie gesundheitliche Risiken zu erfassen. Erst durch ein strukturiertes Vorgehen wird es möglich, die Pflege systematisch in die pädagogische Leistungspraxis und Assistenzplanung zu integrieren.

Am Beispiel des Berliner Trägers Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen & Betreuen wird erläutert, wie der Gesprächsleitfaden Pflegeerfassung im Rahmen einer Bedarfsanalyse eingesetzt wird. Eine alternative Herangehensweise wird am Beispiel der Lebenshilfe Berlin gGmbH aufgezeigt.

Veröffentlicht 3/2009 bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe

Pflegebedarfsanalyse und Standardentwicklung

 

Projektbericht: Ausbildung pflegerischer Multiplikatoren in der Behindertenhilfe

Die Stiftung Waldheim hat in einem Projekt über drei Jahre pflegerische Multiplikatoren qualifiziert in ihre Tätigkeit eingeführt. Damit wurde der Aufbau und die Integration eines pflegerischen Qualitätsmanagements in das pädagogische Gesamtkonzept erfolgreich abgeschlossen. Allen stationären sowie ambulanten Wohngruppen stehen pflegerische Multiplikatoren beratend zur Verfügung. Ergänzend wurden Pflegeleitlinien auf Grundlage von Expertenstandards entwickelt und die pflegerische Dokumentation in die H.M.B.-W. Hilfeplanung integriert.

Den gesamten Projektbericht finden sie hier.

 

Masterarbeit: Unternehmerischer Wandel am Beispiel von Organisationsaufstellungen

Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit wurde die Methode der Organisationsaufstellung (OA) über eine Literaturrecherche und Interviews mit Organisationsberatern auf ihre Eignung zur Initiierung und Begleitung von Veränderungsprozessen hin untersucht.
Um herauszufinden, wie Organisationsberater, die mit dieser innovativen Methode arbeiten, eine akzeptierte Beratungskonzeption und -praxis gefunden haben, wurden vier Experteninterviews durchgeführt.Die Ergebnisse zeigen, dass sich Organisationsaufstellungen eignen, um im Rahmen von Changemanagement die Einnahme neuer Perspektiven zu fördern. Das konkrete Projektmanagement zur Umsetzung von Veränderungsprozessen beginnt nach erfolgter Aufstellung. Das innovative Potential der Methode der Organisationsaufstellungen ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft und bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten.

Abstract
This research is based on the method of organisational structural constellation which is evaluated via a literature review and interviews with organizational consultants. The suitability of OA for the initiation and support of change processes has been analysed in this work.
To investigate how human resource consultants who work with this innovative method have found an accepted advice conception and practice, four interviews with experts were conducted.
The results show that organisational structural constellation promotes the opening up of new perspectives on change management. However, the project management, i.e. the implementation of change processes begins after the completion of organisational structural constellation. The innovative potential of the organisational structural constellation method is not yet fully exploited and provides numerous development opportunities.

Die Masterarbeit finden sie hier.